IMAGO-HSVI Board I M A G O - H S V I  STD
(das fast endlose....)

Grundlagen und Voraussetzungen
Das High-Speed-Video-Interface IMAGO-HSVI STD erlaubt, in Echtzeit anfallende Videobilder von Schwarz / weiß- oder Farb- Fernsehkameras in den Arbeitsspeicher eines PC's mit PCI-Bus zu transferieren. Dabei arbeitet das Interface als Direkt- Memory- Access- Interface ("DMA"). Durch die Möglichkeit, den Pixeltakt der Kamera als Datentakt zu verwenden ("Pixelsynchronisation"), ist eine ausgezeichnete Bildqualität für die digitale Bildverarbeitung gegeben.

 

Anwendungen
Grundsätzlich kann das Board für anspruchsvolle Bildverarbeitungsaufgaben eingesetzt werden, solange die Bilder von Standard-Fernsehkameras (PAL oder NTSC) aufgenommen werden. Die Zahl und die Art (Voll-, Halbbild, Zoom, Ausschnitt) der abzuspeichernden Bilder ist vollständig vom Benutzer definierbar. Falls Videosequenzen gespeichert werden sollen, ist deren Länge praktisch nur vom Speicherausbau des verwendeten Mother-boards bestimmt. Beispielsweise erlauben 64 MB-Speicher eine Sequenzlänge von mehr als 150 Bildern bei voller CCIR-TV-Bildrate (schwarz/weiß) und Auf-lösungen von 752x580 Bildpunkten mit je 8 bit Grau-stufentiefe pro Bild. Da die Bilddaten nicht komprimiert werden, geht keinerlei Information verloren!

Ein interessanter Modus ist der eines "Bild-Transientenrekorders". Dabei werden laufend Bilder in die Memory gespeichert. Ist diese "voll", wird wieder neu überschrieben. Erst bei Eintreten eines bestimmten zu erfassenden Ereignisses ("Trigger") wird die Bildspeicherung gestoppt, und die entsprechende Bildsequenz kann ausgewertet werden.

Eingänge für analoge Fernsehdaten
Das Baord besitzt 4 TV-Analog-Eingänge. An jeden Eingang kann eine "normale" schwarz/weiß- oder Farb-Fernsehkamera angeschlossen werden, wobei von jeweils 1 Kamera die Daten digitalisiert und in den Rechner transferiert werden können. Eine Umschaltung auf eine andere Kamera ist nach jeweils einem Bildeinzug möglich. Sollen die Bilder mehrerer Kameras simultan digitalisiert und abgespeichert werden, sind entsprechend viele Board´s nötig. Jedes Board besitzt einen Fernsehtaktgenerator, so daß die angeschlossenen Kameras synchronisiert werden können. Da auch mehrere Boards wiederum gegenseitig synchronisierbar sind, ist es möglich, daß alle Kameras synchron laufen. Von jeweils einer Kamera pro Board kann der Pixeltakt dem Board eingespeist werden. Die Digitalisierung und Speicherung des Kamerasignales erfolgt dann pixelsynchron.

Digitale Ein- und Ausgänge für Steuerdaten
Das Board besitzt 24 digitale bidirektionale Steuerein- und ausgänge, die für individuelle Funktionen, z.B. Trigger u.ä. zur Verfügung stehen. 4 davon sind für spezielle Steuerzwecke optoentkoppelt.

Software
Die in der Extended Memory abgelegten Bilder können mit der verfügbaren Software weiterverarbeitet und in den Memorybereich der VGA-Karte zur visuellen Darstellung transferiert werden. Üblicherweise werden zum Programmieren Windows-Umgebungen benutzt, so daß entsprechende Treiber für Windows 3.11, Windows 95/98, Windows NT 4.0 und Windows 2000, sowie die entsprechenden DLL´s zur Verfügung stehen.